7 Tipps, damit mehr Menschen deine Blogartikel lesen (und auf dich aufmerksam werden)

Wenn du einen Blogartikel schreibst, dann soll dieser auch gelesen werden - und zwar von möglichst vielen Menschen.

Vielleicht kennst du diese Situation ja selber…

Du recherchierst aufwendig nach einem entsprechenden Thema, gibst dir viel Mühe beim Schreiben, investierst sehr viel Zeit, hoffst auf viele Reaktionen und Kommentare - und wenn du dir nachher die Resonanz auf deinen Artikel anschaust, bist du total enttäuscht.

Niemand liest ihn. Niemand reagiert auf ihn. Niemand schenkt dir ein Feedback.

Es ist also kein Wunder, wenn du beim nächsten Artikel extrem demotiviert bist und dich fragst, ob du es nicht gleich lassen solltest. Ich möchte dich aber dazu ermutigen, es nicht direkt sein zu lassen.

Denn oft genügen ein paar kleine Änderungen an deinen Blogartikeln, damit sie die gewünschte Resonanz bekommen.

Und du brauchst dafür auch kein Schreibtalent zu sein, denn manchmal ist es einfacher, als du gerade vielleicht noch denkst.

Die Lösung für das Problem liegt nämlich oft nicht am Text selber, sondern an seiner Gestaltung. Und die kannst du relativ schnell und leicht verändern (was aber natürlich nicht bedeutet, dass dein Text unwichtig ist!).

Was also kannst du selber tun, um dafür zu sorgen, dass deine Besucher deine Inhalte auch lesen, auf deinen Seiten bleiben und auf deine Artikel reagieren?

Zunächst einmal musst du vergessen, was du in der Schule gelernt hast. 🙂 Das bedeutet: Schreibe keine Romane, sondern kurz und knackig.

Das gilt nicht nur für einfache, sondern auch für komplexe Themen. Letztere kannst du beispielsweise in verschiedene Blogbeiträge unterteilen, damit die Thematik verständlich bleibt (und gleichzeitig hast du so direkt Material für mehrere Beiträge).

Tipp von CopeCart-CEO René Renk:

Eine generelle Sache, die du bei allen deinen Blogartikeln beachten solltest (unabhängig von der Komplexität des Themas): Gestalte deine Beiträge nach dem Prinzip einer umgedrehten Pyramide. Das bedeutet, dass du zuerst die wichtigste Information bzw. Schlussfolgerung nennen solltest, um diese dann anschließend näher auszuführen bzw. zu belegen. Dadurch gibst du deinen Lesern selber die Möglichkeit zu entscheiden, an welcher Stelle sie weiter lesen und tiefer in die Materie einsteigen möchten.

Sobald du dich an dieses Prinzip hältst, kannst du die folgenden Möglichkeiten nutzen, um deinen Content leserfreundlicher zu gestalten (und das Schöne an diesen Möglichkeiten ist, dass sie mit nur wenig Aufwand große Veränderungen auslösen können):

Tipp #1: Nutze viele Zeilenumbrüche

Sicherlich hast du das Gefühl, deinen Lesern etwas “bieten” zu müssen - und siehst daher weißen Platz bei deinen Blogartikeln als Verschwendung an. Das ist sie aber nicht!

Deine Leser werden es dir danken, wenn du deinen Text in Absätze einteilst und hinter jedem sinnvollen Gedankengang einen neuen Absatz beginnst.

Tipp #2: Erstelle Zwischenüberschriften

Überschriften innerhalb deines Textes animieren deine Leser dazu, weiter in den Text einzusteigen, weil sie deinem Text eine Struktur geben. Am besten ist eine Mischung aus informativen und neugierig machenden Zwischenüberschriften.

Prüfe am Ende alle deine Zwischenüberschriften noch einmal auf Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit. Selbst jemand, der nur die Zwischenüberschriften liest, sollte daraus zumindest grob entnehmen können, worum es in deinem Blogartikel geht.

Tipp #3: Erstelle Auflistungen

Auflistungen innerhalb deines Artikels eignen sich aus verschiedenen Gründen gut:

  • Sie heben sich vom restlichen Text ab.
  • check
    Sie können schnell überflogen werden.
  • check
    Sie liefern die wichtigsten Informationen.

Siehst du es oben an diesem Beispiel?

Du kannst Auflistungen innerhalb eines Textes verwenden, aber auch einen Blogbeitrag verfassen, der neben der Einleitung und Schlussfolgerung grundsätzlich nur aus Aufzählungen besteht.

Tipp #4: Füge relevante Links ein

Hierbei kannst du zwischen internen und externen Links unterscheiden. Interne Links verlinken auf Inhalte deiner eigenen Webseite und halten deinen Leser damit auf deiner Seite. Externe Link zeigen, dass du dich mit deinem Thema auseinandergesetzt und dazu recherchiert hast.

Wichtig bei beiden Arten von Links: Sie sollten inhaltlich immer zum Thema deines jeweiligen Artikels passen.

Tipp #5: Hebe Wichtiges grafisch hervor

Wichtige Konzepte und Aussagen kannst du grafisch hervorheben, indem du sie unterstreichst, fett oder kursiv setzt. Dadurch sieht dein Leser sofort, welche Informationen deines Textes besonders wichtig sind.

Du solltest diesen Effekt allerdings sparsam und wirklich nur für ausgewählte Textpassagen einsetzen, da sonst seine Wirkung verloren geht.

Tipp #6: Nutze Zahlen

Zahlen sind eine fantastische Möglichkeit, die Aufmerksamkeit deiner Leser zu bekommen und deinen Texten gleichzeitig eine Struktur zu geben.

Zum Beispiel kannst du die wichtigsten Punkte deines Artikels einfach durchnummerieren. Deine Leser werden dankbar für die Orientierung sein und für dich ist dieses Prinzip sofort und einfach umsetzbar.

FÄLLT DIR AN DIESEM ARTIKEL ETWAS AUF?

Ich habe selber auch nicht ohne Grund die wichtigsten 7 Tipps in diesem Blogartikel mit Zahlen versehen. 😉

Tipp #7: Überprüfe deine Formatierung

Sobald du deinen Text entsprechend der Möglichkeiten gestaltet hast, die ich dir gerade genannt habe, solltest du alles noch einmal überprüfen. 

Gehe alles noch einmal durch und prüfe deinen Text auf mögliche Unstimmigkeiten. Dieser Schritt wird von vielen unterschätzt, aber er ist wichtig, weil er deinem Artikel "den letzten Schliff" gibt.

Sobald du zufrieden mit deinem Werk bist, kannst du es auf deinem Blog online stellen…

Wie nutzt du Blogartikel?

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg beim Schreiben und natürlich viel Feedback und Resonanz auf deine Blogartikel!

Außerdem würden mich deine Erfahrungen interessieren. Fällt dir das Schreiben von Blogartikeln leicht? Was funktioniert bei deinen Lesern besonders gut? Und hast du noch weitere Tipps hinsichtlich Blogartikeln für unsere Leser?

Falls ja, würden wir uns über deinen Kommentar sehr freuen! 🙂

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