Wie du eine der wichtigsten Seiten in deinem Verkaufsfunnel optimierst (3 Optionen)

Heute habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für dich…

Zuerst die schlechte: Du verschenkst Umsätze (und du wirst in wenigen Momenten erfahren, was ich damit meine). Jetzt die gute: Es ist relativ einfach, dieses Problem zu lösen.

Dazu solltest du dir allerdings die Bedeutung einer ganz bestimmten Seite in deinem Verkaufsprozess bewusst machen, die von den meisten Unternehmern (noch) ignoriert oder unterschätzt wird:

Die Dankesseite - oder auch Bestätigungsseite.

Bevor wir uns diesem Thema widmen, möchte ich dir noch kurz erklären, was eine Dankes- oder Bestätigungsseite eigentlich ist.

DIE DANKESSEITE IM VERKAUFSFUNNEL?
Es handelt sich dabei um die Seite, auf die Besucher geleitet werden, NACHDEM sie eine Handlung vollzogen haben (zum Beispiel sich in deine Liste eingetragen oder etwas bei dir gekauft haben).

Nun fragst du dich vielleicht, warum diese Seite so wichtig ist, wenn dein Besucher doch schon das getan hat, was du von ihm wolltest...

Es gibt insgesamt 3 Gründe, warum du eine Dankesseite niemals stiefmütterlich behandeln solltest - und diese Gründe haben etwas mit den 3 Zielen einer solchen Seite zu tun:

  • Grund 1: Du bestätigst die Handlung. Das ist für viele Besucher wichtig, damit sie ein Gefühl der Sicherheit bekommen und wissen, dass ihre Handlung erfolgreich war.
  • Grund 2: Du misst deine Conversion. Sobald ein Besucher auf deiner Dankesseite landet, siehst du, dass er das getan hat, was dein Ziel für ihn war.
  • Grund 3: Du machst ein weiteres Angebot. Deine Dankesseite ist die beste Gelegenheit, um dein nächstes Angebot in deinem Verkaufsfunnel zu präsentieren.

Was glaubst du, welches Ziel die meisten Unternehmer vernachlässigen?

… es ist das dritte.

Und das ist extrem ärgerlich, denn...

In den meisten Fällen wird dein Interessent beziehungsweise Kunde nie wieder so empfänglich für ein zweites Angebot sein als in dem Moment nach seiner ersten Handlung!

Meiner Erfahrung nach wollen von 10 Besuchern mindestens 2 Besucher mehr von dir. Du hast also hier ein großes Umsatzpotenzial vor dir liegen, das du nutzen solltest.

Du musst verstehen, dass es immer eine bestimmte Prozentzahl von Besuchern geben wird, die grundsätzlich bereit sind, noch mehr von dir zu kaufen. 

Wie du Dankesseiten richtig nutzt

Letztendlich geht es bei der Nutzung einer Dankesseite immer darum, deinen Kundenwert zu erhöhen. Denn wenn ein Interessent oder Kunde nach der ersten Handlung etwas Weiteres bei dir kauft, steigt damit automatisch sein jeweiliger Wert für dich.

Professionelle Marketer nutzen daher wann immer möglich Dankesseiten, um innerhalb ihres Verkaufsfunnels das nächste Angebot zu machen.

Du selber hast ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, Dankesseiten in deinem eigenen Marketingprozess einzusetzen. Drei davon möchte ich dir an dieser Stelle vorstellen...

Option 1: Dankesseite mit Cross-Sell

Bei Cross-Sells handelt es sich um Produkte, die nicht unbedingt mit dem Hauptprodukt
zusammenhängen, aber deinen Markt generell ansprechen können.

Wenn du beispielsweise ein Produkt über gesunde Ernährung verkaufst, könntest du als Cross-Sell auf deiner Dankesseite ein Motivationsprodukt verkaufen.

Dies ist eine gute Möglichkeit, den Wert deines Kunden zu erhöhen und so langfristig zu steigern. 

Option 2: Dankesseite mit Webinar-Anmeldung

Nach dem Kauf eines Produktes könntest du deinem Besucher auch die Möglichkeit zur Anmeldung zu einem Webinar geben, das thematisch mit deinem ersten Produkt zu tun hat.

In diesem Webinar kannst du deinem Besucher dann wertvolle Inhalte bereitstellen und ihm ein zweites (teureres) Angebot verkaufen.

Gerade Webinare können sehr verkaufsstark sein, weil du darin viele verkaufspsychologische Hebel anwendest, dich als Experte positionierst und Vertrauen und Bindung zu deinen Teilnehmern aufbaust.

Option 3: Dankesseite mit Kernangebot

Sobald jemand sich auf deiner Landing Page in deine E-Mail-Liste eingetragen und von dir etwas Kostenloses erhalten hat, bietet es sich an, auf einer zweiten Seite dein erstes kostenpflichtiges Angebot zu machen.

Im Normalfall handelt es sich dabei um dein Kernangebot.

Hier greift das psychologische Prinzip der Reziprozität sehr gut, nach dem wir viel eher bereit sind, jemandem etwas zu geben, wenn wir vorher etwas von ihm bekommen haben.

Bezogen auf deinen konkreten Fall bedeutet das: Wenn du deinem Besucher etwas Kostenloses schenkst - ihm also etwas gibst - dann fühlt er sich in einer sozialen Verpflichtung, dir dafür etwas zurückgeben zu wollen. Und es gibt keinen besseren Ort, dieses Prinzip zu nutzen, als auf deiner Dankesseite. 

Tipp von CopeCart-CEO René Renk:

Natürlich musst du deinen Verkaufsfunnel nach der zweiten Handlung nicht stoppen, sondern kannst deinem Besucher nach dem Kernangebot ein weiteres Angebot in Form eines Upsells auf einer weiteren Dankesseite machen - und damit deinen Kundenwert weiter steigern.

Zusammenfassung

Was bedeutet das nun für dich und dein Business?

Jede Dankesseite in deinem Funnel hat letztendlich drei Funktionen. Sie...

  • 1
    bestätigt die erste Handlung
  • 2
    misst deine Conversion Rate
  • 3
    macht das nächste Angebot (und erhöht damit deine Umsätze)

Du solltest Dankesseiten also niemals ignorieren oder unterschätzen, weil sie das nicht verdient haben. Im Gegenteil: Dankesseite geben dir die Möglichkeit, deinen Kundenwert enorm zu erhöhen… wenn du sie richtig nutzt.

Und weil wir das wissen, kannst du alle Möglichkeiten einer Dankesseite natürlich auch mit CopeCart umsetzen. 

Unser Tipp für dich

Überlege dir, welche Art von Dankesseite für deinen Verkaufsfunnel in Frage kommt, und setze sie für dein Business um.

Du wirst sehr schnell feststellen, dass du damit Ergebnisse und Veränderungen erzielst.

Wenn es soweit ist (oder du bereits in der Vergangenheit diese Erfahrung gemacht hast), würde ich mich sehr über dein Feedback in den Kommentaren freuen!

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