9 wichtige Tipps zum Aufbau deiner E-Mail-Liste

Eine wichtige Sache direkt vorweg:

E-Mail-Marketing ist für mich als Online-Unternehmer eine der besten Möglichkeiten, um die eigenen Produkte und das eigene Business zu bewerben.

Dafür sprechen einige wichtige Gründe:

  • Du kannst eine persönliche Bindung zu deinen Empfängern aufbauen.
  • Du kannst dich als Experte deines Fachs präsentieren.
  • Du kannst binnen weniger Sekunden tausende Menschen auf Knopfdruck zu absolut geringen Kosten erreichen.
  • check
    Du kannst es in jedem Markt und jeder Nische einsetzen.

Es gibt allerdings eine wichtige Voraussetzung, damit E-Mail-Marketing auch für dich funktioniert…

Du musst eine E-Mail-Liste haben - also eine Liste von Abonnenten und Empfängern, die deine E-Mails erhalten.

Daher bekommst du von mir nun 9 wichtige Tipps, wie du dir diese E-Mail-Liste aufbaust und dadurch neue Leser gewinnst.

Tipp #1: Nutze ein entsprechendes E-Mail-Marketing-Tool

Um dir eine E-Mail-Liste aufzubauen, musst du zunächst einmal die passenden Voraussetzungen dafür schaffen - und dazu gehört auch die Technik.

Es gibt viele verschiedene Anbieter auf dem Markt, die sich hinsichtlich ihrer Kosten und ihres Angebotes deutlich voneinander unterscheiden.

Mein Team und ich nutzen selber seit Jahren KlickTipp bzw. Infusionsoft und beide bieten verschiedene Pakete für die unterschiedlichsten Bedürfnisse an.

Entscheide dich für ein Tool, lege dir dort einen Account an und mache dich mit den Gegebenheiten vertraut.

Tipp #2: Erstelle einen LeadProfit

Ein LeadProfit ist quasi ein Teil deines Produktes, den du potenziellen Interessenten im Austausch für ihre E-Mail-Adresse (und optional weitere Kontaktdaten) auf deiner Seite kostenlos zur Verfügung stellst.

Mit anderen Worten: Interessenten tragen sich auf deiner Seite mit ihrer E-Mail-Adresse bzw. ihren Kontaktdaten ein, dafür bekommen sie deinen LeadProfit.

Mögliche LeadProfits sind zum Beispiel E-Books, Reports, Artikel, Checklisten, Anleitungen oder Videos.

Bitte beachte dabei Folgendes: Der LeadProfit ist oft der erste Punkt, an dem dein Interessent mit deinem Business in Berührung kommt.

Daher muss dein LeadProfit qualitativ hochwertige Inhalte bereit stellen, die es für den Interessenten wert sind, dir seine E-Mail-Adresse zu überlassen.

Tipp #3: Erstelle eine Landing Page

Eine Landing Page ist die Seite, auf der du den LeadProfit anbietest.

Sie muss nicht viel Text enthalten oder kompliziert aufgebaut sein, sondern nur zwei Elemente sind maßgeblich entscheidend: das Angebot an sich und das Optin-Feld.

Sei dabei so spezifisch wie möglich und stelle dar, welches Problem dein LeadProfit löst, welchen Nutzen der Anwender hat und wie er auf den LeadProfit zugreifen kann.

Dazu fügst du auf deiner Landing Page ein sogenanntes Opt-In-Feld ein, bei dem der Interessent seine E-Mail-Adresse hinterlässt und im Austausch dafür auf den LeadProfit zugreifen kann.

Schaue dir dazu gerne auch noch einmal diesen Artikel an: Die 15-Punkte-Checkliste für hoch konvertierende Landing Pages. Darin erklären wir dir genau, worauf du bei einer Landing Page besonders achten solltest.

Tipp #4: Bewirb deine Landing Page in den sozialen Netzwerken

Je mehr Interessenten auf deiner Landing Page landen, desto mehr E-Mail-Adressen wirst du einsammeln und desto schneller wird sich deine E-Mail-Liste vergrößern.

Die sozialen Netzwerke eignen sich sehr gut, um auf deinen LeadProfit aufmerksam zu machen.

Nutze also Facebook, Instagram, Snapchat oder YouTube, um deinen LeadProfit bzw. deine Landing Page zu bewerben.

Tipp #5: Versende eine Willkommens-Mail

Sobald ein neuer Interessent sich in deine Liste eingetragen hat, solltest du ihn begrüßen.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass deine erste E-Mail an deinen neuen Abonnenten einen positiven Eindruck bei diesem hinterlassen sollte.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du neue Abonnenten nicht “überfällst”.

Und das bedeutet: Die ersten E-Mails sollten keine direkten Angebote für deine Produkte sein, sondern deinem Empfänger ermöglichen, eine Beziehung zu dir zu entwickeln!

Nutze also deine allererste E-Mail an den neuen Abonnenten dazu, dich für sein Interesse zu bedanken, dich vorzustellen und ihm etwas zu dir und deinem Themenbereich zu erzählen.

Tipp #6: Biete deine Hilfe und Unterstützung an

SCHON GEWUSST?

Ich habe in den vergangenen Jahren tausende E-Mails auf ihre Klick- und Öffnungsraten hin getestet und dabei hat sich eine Art von E-Mail immer als besonders stark in der Conversion herausgestellt:

E-Mails mit dem Betreff “Wie kann ich dir helfen?”

Nutze dieses Prinzip ebenfalls und formuliere noch einmal explizit in einer deiner ersten E-Mails an den neuen Empfänger, dass du wirklich in der Lage bist, ihm deine Hilfe zu geben...

... und dies auch willst.

Tipp #7: Stelle regelmäßig wertvolle Inhalte bereit

Wenn du kontinuierlich neue E-Mail-Adressen für deine eigene E-Mail-Liste sammelst, möchtest du die entsprechenden Empfänger natürlich auch in deiner Liste behalten (und das ist auch sinnvoll, denn letztendlich ist jede Adresse in deiner Liste bare Umsätze wert).

Daher solltest du in regelmäßigen Abständen deinen Lesern interessante, exklusive und hilfreiche Inhalte zur Verfügung stellen.

Deine Leser werden es dir danken, wenn du ihnen kostenlos Inhalte bereit stellst, die sie interessieren und die ihnen persönlich weiterhelfen.

Tipp #8: Kommuniziere regelmäßig mit deiner Liste

Deine E-Mail-Liste dient der Kommunikation. Und genau dazu solltest du sie auch nutzen.

Damit meine ich nicht, dass du jeden Tag mehrere E-Mails an deine Liste verschicken solltest - denn das würde die meisten Empfänger sicherlich abschrecken und du würdest wahrscheinlich auch sehr schnell in den jeweiligen Spam-Ordnern landen.

Du solltest aber auch nicht so selten mit deiner Liste kommunizieren, dass deine Empfänger gar nicht mehr wissen, wer du bist, und sich auch nicht mehr erinnern können, warum sie dich eigentlich abonniert haben.

WIE OFT VERSCHICKEN?
Ich selber schreibe meine eigene Liste mehrmals pro Woche an und würde dir empfehlen, ebenfalls mindestens einmal pro Woche mit deinen Lesern und Leserinnen zu kommunizieren.

Tipp #9: Werte deine Zahlen regelmäßig aus

Dein E-Mail-Marketing kann nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn du es regelmäßig überprüfst.

Du solltest also herausfinden und auswerten, welche deiner E-Mails besonders gut funktioniert haben und welche eher nicht. Denn nur dann weißt du für die Zukunft, wie du deine E-Mails so gestaltest und verfasst, dass die Reaktionsrate auf sie möglich hoch ist.

Manchmal reicht beispielsweise schon eine kleine Änderung der Betreffzeile, um große (positive) Veränderungen herbeizuführen. (In diesem Artikel haben wir einige Tipps für hohe Öffnungsraten in E-Mails zusammengestellt: 11 simple Strategien, mit denen du die Öffnungsraten deiner E-Mails deutlich erhöhst)

Werte deine Öffnungs- und Klickraten aus und schaue dir an, bei welchen E-Mails beide Parameter besonders hoch waren. Mit der Zeit wirst du dann ein bestimmtes Muster herausfinden (und kannst es immer wieder anwenden…).

Mein Fazit für dich

Meines Erachtens ist es eines der besten und sinnvollsten Dinge, die du als Online-Unternehmer machen kannst, dir deine eigene Email-Liste aufzubauen.

Auch, wenn viele andere “Experten” behaupten, dass E-Mail-Marketing “tot” ist, so bin ich der Meinung (und meine Erfahrungen bestätigen es mir), dass es sehr lebendig ist. Du musst nur wissen, wie du es lebendig machst.

Natürlich interessieren mich auch deine Erfahrungen. Wie nutzt du bisher E-Mail-Marketing? Gibt es Dinge, die für dich besonders gut funktionieren? Und was macht dir dabei möglicherweise noch etwas Schwierigkeiten?

Schreibe es mir gerne in die Kommentare! 🙂

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