11 simple Strategien, mit denen du die Öffnungsraten deiner E-Mails deutlich erhöhst

Wenn du E-Mail-Marketing anwendest und nutzt, dann hat dies letztendlich nur einen einzigen Zweck: verkaufen.

Allerdings findet der Verkauf über E-Mails nicht direkt, sondern eher indirekt statt.

Denn wenn du wirklich profitables E-Mail-Marketing betreiben möchtest, dann reicht es nicht nur, einfach irgendwelche E-Mails auf Angebote zu verschicken. Nein - durch wertvollen Content oder emotionales Storytelling baust du eine Bindung zu deinen Abonnenten auf, positionierst dich als Experte und erzeugst eine Vertrauensbeziehung.

Unabhängig von den genauen Inhalten deiner Newsletter wird der Erfolg von E-Mail-Marketing über 3 verschiedene, aufeinander aufbauende Schritte definiert:

  • 1
    Im ersten Schritt sollen deine Leser deine E-Mails öffnen. ( = Öffnungsrate)
  • 2
    Im zweiten Schritt sollen deine Leser die in deinen E-Mails enthaltenen Links anklicken. ( = Klickrate)
  • 3
    Im dritten Schritt sollen die angeklickten Verkaufsseiten dein Produkt verkaufen und somit Umsätze für dich generieren. ( = Verkaufsrate)

Was bedeutet das für dein E-Mail-Marketing?

Du kannst es dir sicherlich schon denken… Damit es überhaupt zum zweiten und dritten Schritt kommt, muss erst Schritt 1 funktionieren.

Mit anderen Worten: Deine Öffnungsrate muss hoch sein, da sie die Basis für alle nachfolgenden Aktionen deines Lesers in Bezug auf deine E-Mails ist.

Im Folgenden verrate ich dir daher 11 einfache Strategien, die du ganz leicht in deinem E-Mail-Marketing implementieren kannst und die dafür sorgen, dass du die Öffnungsrate deiner E-Mails deutlich erhöhst. 

Strategie #1: Nutze negative Inhalte

Das mag sich im ersten Moment etwas komisch anhören.

Es gibt aber psychologische Studien, die bewiesen haben, dass Menschen eher darum bemüht sind, etwas Negatives zu vermeiden, als etwas Positives zu gewinnen.

Daher kannst du dieses psychologische Konzept in deinen Betreffzeilen aufgreifen und deine Betreffzeilen auch negativ formulieren.

Beispiel:
“Der schlimme Fehler, der gute Öffnungsraten verhindert”

Strategie #2: Nutze eine persönliche Anrede

Viele E-Mail-Tools stellen mittlerweile die Funktion bereit, E-Mails zu personalisieren.

Und das ist ziemlich gut, denn eine persönliche Anrede steigert deine Öffnungsraten enorm, weil dein Leser sich direkt angesprochen fühlt.

Beispiel:
“René, so erzielst du gute Öffnungsraten”

Strategie #3: Stelle eine wichtige Frage

Wenn du weißt, was das Hauptproblem bzw. Kernthema deiner Leser ist (und ich gehe davon aus, dass du das weißt), dann stelle eine thematisch damit zusammenhängende Frage.

Durch die Formulierung einer Betreffzeile als Frage sorgst du nämlich automatisch dafür, dass dein Leser unbewusst eine Antwort in seinem Kopf formuliert. Und damit hast du automatisch seine Aufmerksamkeit gewonnen.

Beispiel:
“Was ist das Wichtigste für gute Öffnungsraten?”

Strategie #4: Verwende einen kurzen Betreff

Immer mehr E-Mails werden auf dem Smartphone oder Tablet geöffnet.

Damit dein Betreff auch auf diesen Geräten sofort sichtbar ist, empfiehlt es sich, manchmal auch kürzere Betreffzeilen zu verwenden, die 50 Zeichen nicht überschreiten (bei vielen E-Mail-Marketing-Tools ist die Zeichenanzahl bei Betreffzeilen ohnehin auf 60 Zeichen beschränkt).

Beispiel:
“Gute Öffnungsraten…”

Strategie #5: Stelle eine besondere Dringlichkeit heraus

Wenn Menschen das Gefühl haben, dass etwas dringend ist, sind sie viel eher bereit zu handeln (in diesem Fall die E-Mail zu öffnen).

Daher solltest du das Gefühl der Dringlichkeit in deinen Betreffzeilen unbedingt vermitteln.

Beispiel:
“Jetzt handeln: Nur gute Öffnungsraten erzielen viele Verkäufe”

Spezialstrategie von CopeCart-CEO René Renk: 

Nutze kontroverse Betreffzeilen

Menschen kaufen immer aus Emotionen heraus, niemals aus Logik. Deswegen ist es wichtig, mit deiner Betreffzeile Emotionen zu erzeugen. Das kannst du zum Beispiel durch kontroverse Elemente umsetzen - wie dieses hier: 


“Er erzielte schlechte Öffnungsraten... und scheiterte jämmerlich.”

Nutze dieses Prinzip aber nicht permanent, sondern nur in ausgewählten E-Mails, weil sonst die Wirkung schnell “verpufft”.

Strategie #6: Sei spezifisch und nutze Zahlen und Statistiken

Spezifität ist ein wichtiges Mittel und sollte nicht nur in deiner Betreffzeile enthalten sein, sondern in deinen gesamten E-Mails.

Wenn Menschen sich konkret etwas vorstellen können, dann sind sie viel eher bereit, zu klicken und zu kaufen, als wenn sie nur eine vage Vorstellung von etwas haben - und Zahlen und Statistiken machen Dinge vorstellbar (auch für Menschen, die keine Mathegenies sind).

Beispiel:
“Wie ich meine Öffnungsraten um 128% gesteigert habe”

Strategie #7: Nutze geheimnisvolle Inhalte

Wenn Menschen neugierig auf etwas werden, dann tun sie alles, um diese Neugier zu befriedigen.

In deinen Betreffzeilen etwas Geheimnisvolles unterzubringen, kann daher ein guter Weg sein, Leser zum Öffnen deiner E-Mails zu bringen.

Beispiele:
“Enthüllt: Das Geheimnis guter Öffnungsraten”

Strategie #8: Greife aktuelles Zeitgeschehen auf

Wenn du deine Betreffzeilen zu aktuellen Entwicklungen in Bezug setzt, vermittelst du deinen Lesern damit Wichtigkeit oder einen bestimmten Wiedererkennungswert.

Zudem zeigen sie deinem Abonnenten, dass du dich über Entwicklungen und Änderungen in deinem Themengebiet auf dem Laufenden hältst - dein Expertenstatus wächst also.

Beispiel:
“Aktuelle Studie: 72% aller E-Mails werden nicht mehr geöffnet”

Strategie #9: Kündige Tipps und Aufzählungen an

Menschen kümmern sich in allererster Linie um die Dinge, die ihnen wichtig sind. Eigeninteresse ist daher für deine Leser der größte Motivator, eine E-Mail zu öffnen, wenn sie davon ausgehen, dass darin nützliche Informationen enthalten sind.

Ein sehr gutes Mittel in diesem Zusammenhang sind Tipps und Aufzählungen zu einem bestimmten Thema.

Tipps sind grundsätzlich sehr beliebt, weil der Ausdruck “Tipp” bereits beinhaltet, dass wertvolles und nützliches Wissen darin enthalten ist, und Aufzählungen lesen Menschen gerne, weil dies schnell geht und bereits eine erkennbare Struktur vorgegeben ist.

Beispiel:
“3 hilfreiche Tipps für gute Öffnungsraten”

Strategie #10: Nutze Großbuchstaben

Wenn du in deiner Betreffzeile etwas Wichtiges hervorheben willst, kannst du für einige ausgewählte Worte Großbuchstaben verwenden.

Diese sollten aber nicht die gesamte Betreffzeile ausmachen, sondern wirklich nur bestimmte Wörter, weil du sonst Gefahr läufst, dass deine E-Mails im Spamordner deiner Leser landen.

Gerade am Ende einer E-Mail-Kampagne bietet sich diese Methode an, um die Verknappung zu verdeutlichen.

Beispiel:
“[NUR NOCH HEUTE] Strategien für gute Öffnungsraten”

Fazit für dein E-Mail-Marketing

Wie du siehst, gibt es sehr viele und gleichzeitig auch sehr einfache Möglichkeiten, die Öffnungsraten deiner E-Mails zu erhöhen.

Probiere sie einfach aus und berichte mir in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. 

Vielleicht gibt es ja auch noch andere Strategien, die du selber bereits erfolgreich eingesetzt hast? Über einen kurzen Erfahrungsbericht als Kommentar würde ich mich freuen - und die CopeCart-Community sich bestimmt auch! 🙂

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